Workaholismus vs. Arbeitsengagement — Leidenschaft oder Zwang?
Forscher nennen diese Unterscheidung „die gute und die schlechte Form harter Arbeit". Engagement ist Vitalität, Hingabe und Aufgehen in der Arbeit — es korreliert mit besserer Gesundheit, Kreativität und… besserem Privatleben. Der Motor: Freude und Sinn.
Workaholismus ist innerer Zwang: Du arbeitest, um Unruhe und Schuldgefühle zu dämpfen, kannst nicht aufhören, und Erholung löst schlechtes Gewissen aus. Der Motor: Angst. Er korreliert mit Schlaflosigkeit, Beziehungskonflikten und — paradoxerweise — gar nicht mit besseren Ergebnissen.
Praxistest: Was fühlst du an einem freien Sonntag ohne Pflichten? Der Engagierte: Erholung und Lust auf Montag. Der Workaholic: Unruhe, Reizbarkeit und den Zwang „aufzuholen".
Wann verwenden: Workaholismus-Test (10 Fragen)
- Du kannst nicht aufhören zu arbeiten, obwohl du dir Änderung versprichst
- Erholung löst bei dir Schuldgefühle aus
- Nahestehende sagen, die Arbeit verschlingt dich zu sehr
Wann verwenden: Arbeitsengagement — UWES-9 (9 Fragen)
- Du willst Vitalität, Hingabe und Absorption messen
- Du prüfst, ob deine hohe Aktivität gesunde Leidenschaft ist
- Dich interessiert positive Arbeitspsychologie
Diesen Test machen: Workaholismus-Test (10 Fragen)Diesen Test machen: Arbeitsengagement — UWES-9 (9 Fragen)
Unsicher? Machen Sie beide Tests!