Zum Inhalt springen
Methoden

Positive Psychologie

Was ist positive Psychologie?

Die positive Psychologie entstand als eigene Bewegung 1998, als Martin Seligman die APA-Präsidentschaft übernahm und erklärte, die Psychologie habe sich zu sehr auf Pathologie konzentriert und zu wenig darauf, was Menschen aufblühen lässt.

Drei Säulen

Seligman unterscheidet drei Bereiche: 1) Positive Emotionen (Freude, Dankbarkeit, Hoffnung), 2) Positive Eigenschaften (Charakterstärken — Mut, Weisheit, Freundlichkeit), 3) Positive Institutionen (Familien, Schulen, Arbeitsplätze, die Entwicklung fördern).

PERMA-Modell

Seligmans erweitertes Modell des Wohlbefindens: Positive emotions (positive Emotionen), Engagement (Engagement, Flow), Relationships (Beziehungen), Meaning (Sinn), Accomplishment (Erfolgserlebnisse).

Wichtige Messinstrumente

PWB (Psychological Wellbeing Scales, Ryff 1989), SWLS (Satisfaction With Life Scale, Diener 1985), GQ-6 (Gratitude Questionnaire, McCullough 2002), GSES (Schwarzer & Jerusalem 1995), VIA-IS (Values in Action Inventory of Strengths, Peterson & Seligman).

Interventionen

Evidenzbasiert: Dankbarkeitsübungen (täglich 3 gute Dinge), Stärken auf neue Weise einsetzen, freundliche Handlungen, Achtsamkeit. Die Effekte sind moderat, aber real — Metaanalysen zeigen d ~0,3.

Verwandte Tests

Verwandte Begriffe